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Lesung: Der Sound von Berlin

 

 

Wie klingt die Stadt? Ein Streifzug durch Kneipen, Klänge und Kaschemmen. Ronald Galenza und Robert Mießner lasen drei lange Prosatexte über musikalische Schwingungen und Wurzelwerke, die Berlin zusammenhalten und exponieren.

 

 

 

Worte wie Musik. Ein wissender Sommerabend im vergessenen Wedding. Illustre Gäste waren auch dabei. Es gab viel zu erzählen, zu trinken gabs auch.

 

Günstiges Bier, ein familiäres Stammpublikum und ein Inhaber mit Herz. Die Kneipe Alter Schwede von Heinz Strothe-Wichert war ein Weddinger Kleinod, das zwischen Dönerbuden und Friseursalons unterzugehen droht. Zuvor hieß der Laden „Zur fleißigen Biene“. Der Alte Schwede steht exemplarisch für viele Weddinger Kneipen. Damals gab es in der Nachbarschaft elf Kneipen, heute gibt es nur noch diese eine. 

 

 

 

Viele Menschen aus anderen Kulturen gehen einfach nicht in Kneipen und die Zeiten von Frühschoppen und Skat-Kloppen sind endgültig vorbei. Und die Gäste, die später kommen, sind oft schon angetrunken und sorgen auch für keinen Umsatz. Den Berliner Kneipen gehen die Trinker aus.

Die engagierte Bora, dereinst in der Rumbalotte in Prenzlauer Berg aktiv, schenkt dem betonierten Wedding mit neuem Konzept Kultur. Regelmäßige Lesungen namhafter Autoren, Konzerte und Veranstaltungen beleben die Kneipe „Alter Schwede“ in der Schwedenstraße 11a.

 

Fotos: U. Küster